umgesetzt Zero Trust
Kein Zugriff gilt als vertrauenswürdig, nur weil er von innen kommt. Jede Anfrage wird an jedem Endpunkt erneut geprüft — Anmeldung, Rolle, Modul, Schutzstufe, organisatorischer Sichtbereich.
Sie vertrauen einer Software Daten über Menschen an, die sich nicht wehren können. Dann haben Sie ein Recht darauf zu erfahren, wie sie gebaut ist — und woran noch gearbeitet wird.
PlexyCare ist in Entwicklung. Es gibt eine Testumgebung, keine Produktivumgebung, und keine Zertifizierungen — weder ISO 27001 noch SOC 2. Das ist kein Versäumnis, sondern der Stand: Eine Zertifizierung setzt einen Betrieb voraus, den es noch nicht gibt.
Was es gibt, sind Entscheidungen, die von Anfang an so getroffen wurden, dass eine spätere Zertifizierung nicht zur Umbauaktion wird. Die stehen unten — nachprüfbar, weil jede von ihnen als Architekturentscheid dokumentiert ist.
Kein Zugriff gilt als vertrauenswürdig, nur weil er von innen kommt. Jede Anfrage wird an jedem Endpunkt erneut geprüft — Anmeldung, Rolle, Modul, Schutzstufe, organisatorischer Sichtbereich.
Jeder Datenzugriff ist an einen Mandanten gebunden, und dieser stammt ausschliesslich aus der angemeldeten Sitzung — nie aus einer Angabe des Aufrufers. Die Antwort auf „kann ein Mandant Daten eines anderen sehen?" ist immer Nein, und sie wird getestet.
Ein neues Konto sieht nichts. Keine Rolle, kein Sichtbereich, kein Zugriff — bis jemand ausdrücklich entscheidet. Fehlende Konfiguration führt zur restriktiveren Einstellung, nie zur offeneren.
Datenminimierung als Bauregel: Im Audit-Log stehen Kennungen, keine Namen. Felder, die niemand füllt, werden nicht angelegt. Was nicht erhoben wird, kann nicht verlorengehen.
Jede Anmeldung, jeder Datensatzaufruf, jede Berechtigungsänderung wird protokolliert. Das Log ist append-only — datenbankseitig erzwungen, nicht nur im Programm. Auch die Anwendung selbst darf darin nichts ändern oder löschen.
Wer ins Audit-Log schaut, hinterlässt selbst einen Eintrag. Ein Protokoll, dessen Einsichtnahme nicht protokolliert wird, lässt genau die Frage offen, die es beantworten soll.
Konten, für deren Identität kein Firmenverzeichnis bürgt, sind in jedem einzelnen Audit-Eintrag als solche gekennzeichnet — auch bei gescheiterten Anmeldeversuchen.
Die Anwendung verbindet sich nicht als Eigentümerin der Datenbank. Auf dem Audit-Log hat sie ausschliesslich Lese- und Anfügerechte — kein Ändern, kein Löschen.
OpenID Connect gegen Microsoft Entra ID. Die Zuordnung hängt an der kryptografisch bestätigten Verzeichniskennung, nicht an einer E-Mail-Adresse — die ist veränderlich und als Schlüssel ungeeignet.
Wer sich anmeldet und kein Konto hat, bekommt keines. Es entsteht eine Anfrage, über die Ihre Administration entscheidet — bevor ein Konto existiert, nicht danach.
Konten ausserhalb Ihres Verzeichnisses brauchen zwingend einen zweiten Faktor (TOTP), bevor die erste Anmeldung überhaupt möglich ist.
Fünf Stufen, kombiniert mit Rolle, Modul und organisatorischer Zuordnung. Die Schutzstufe allein entscheidet nie — sie ist eine von mehreren Bedingungen, die alle erfüllt sein müssen.
Betrieben in der Schweiz. Keine Datenhaltung ausserhalb.
Transport über TLS 1.3 als Mindestversion — ältere Verfahren werden abgewiesen, nicht nur nicht bevorzugt. Datenträger verschlüsselt, Sicherungen zusätzlich mit einem Schlüssel, der nicht auf dem Server liegt.
Hochgeladene Dateien werden geprüft. Ist der Prüfdienst nicht erreichbar, werden Uploads abgewiesen — nicht ungeprüft angenommen.
Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung. Die Wiederherstellung wird geprobt und das Ergebnis festgehalten.
Diese Punkte sind offen. Sie stehen hier, weil ein Trust Center ohne sie kein Trust Center wäre, sondern eine Broschüre.
Keine vorhanden. Die Architektur ist darauf ausgelegt, nicht mehr.
Aufbewahrungsfristen und geordnetes Löschen sind konzipiert, aber nicht umgesetzt. Sie hängen an der laufenden rechtlichen Prüfung.
Das AI Gateway — die Stelle, die jeden KI-Aufruf auf Berechtigung und Datenminimierung prüft — ist entworfen und noch nicht gebaut. Solange es das nicht gibt, gibt es in PlexyCare keine KI-Funktion. Kein Fachmodul darf einen KI-Anbieter direkt aufrufen; das ist eine harte Regel, keine Absichtserklärung.
Sicherungen liegen derzeit auf demselben Server. Für die Produktivumgebung ist ein zweiter Ort Vorbedingung.
Für besonders folgenschwere Verwaltungsvorgänge — Sperren, Löschen, Rechte erhöhen — fehlt die erneute Bestätigung. Deshalb sind diese Vorgänge derzeit gesperrt, statt ungeschützt möglich zu sein.
22 Fragen zu Auftragsverarbeitung, Aufbewahrung und Betroffenenrechten liegen bei der Rechtsberatung. Bis sie beantwortet sind, verarbeitet PlexyCare ausschliesslich erfundene Daten.
Architekturübersichten, Sicherheitskonzepte, Audit-Prozesse und Entscheidungsprotokolle geben wir Institutionen auf Anfrage. Schreiben Sie uns — wir antworten mit Unterlagen, nicht mit einem Verkaufsgespräch.